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Freier Kulturort Alte Molkerei e.V.
Fräulein Julie von August Strindberg
Fräulein Julie von August Strindberg
  • Fr., 30.06.17
    20:00 h
    Fräulein Julie von August Strindberg
  • Fr., 30.06.17
    20:00 h
    Fräulein Julie von August Strindberg

Fr., 30.06.17
Beginn: 20:00 h
Eintritt: 0,00 EUR

Fällt aus!

Bocholter Bühne zeigt: Fräulein Julie von August Strindberg

Im vergangenen Jahr umbesetzt, gilt hier ein ganz besonderer Dank an Petra Ebbert, die bis dato die Christine spielte, für ihren generösen Verzicht zugunsten des Stückes von Strindberg.

Denn: Mit Kerstin Flakowski als Neubesetzung ergibt sich für das eh schon mehr als dramatische Werk eine Komponente der Rivalität zwischen Dienerin und Herrin zusätzlich zu dem schwelenden Konflikt zwischen Herrin und Diener.
Warum Fräulein Julie ein Dauerbrenner ist, erklärt uns Severin Rüger vom BBV in seiner Kritik:
„Mit der Premiere von August Strindbergs „Fräulein Julie“ rief die Bocholter Bühne mit nur drei Schauspielern bei seinem Publikum in der alten Molkerei Begeisterung hervor.
Greta Teschlade tat sich neben der überzeugenden Leistung Ralf Ruhles (Jean der Diener) Star des Stückes hervor, für das damit ein beeindruckendes Fräulein Julie gefunden wurde.
Donnernder Applaus, Stampfen und Jubelrufe waren der Lohn, den die drei Darsteller nach Ihrer Darbietung empfingen. Viele gratulierten auf der anschließenden Premierenfeier den Schaupielern persönlich zu ihrem Erfolg und nicht wenige sagten. dass solche Leistung mehr Anerkennung verdiene.
Regisseur Ralf Melzow hatte das erwartet.
„Fräulein Julle“. aus dem Schwedischen ubersetzt, handelt von einer Grafentochter, die im Rausch der Mittsommernacht und des Alkohols ihren zwischen Rollenbildern, Verlangen und Abscheu zerrissenen Diener Jean verführt, es handelt von der Langeweile der Reichen, von Träumen, die Scheitern, vom Geschlechterkampf, kurz:
Es sind zwei Leben, die am Morgen danach aufeinander prallen.
Fräulein Julie, schwankend, verzweifelt und voller jugendlicher Wut, schwenkt innerhalb von Sekunden um, kann die Stimmung im Raum spürbar verändern. Sie lässt wahres Talent spüren. Auch Jean fesselt mit seiner greifbaren Verzweiflung, Abscheu und Neid. Zusammen mit Christine, dem eingeschlafenen Gewissen von Jean, legten die beiden Hauptdarsteller am Freitag eine Premiere hin, die sich sehen Iassen kann.“

Und sie werden jedes Jahr noch besser!! (Anm.d.S.!)


Weitere Infos:
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